Zeder (Cedrus): Wirkung, Inhaltsstoffe & Anwendung des Zedernöls

Botanik und Beschreibung
Die echten Zedern (Gattung Cedrus) gehören zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und sind damit nahe Verwandte von Tanne, Fichte und Lärche. Es handelt sich um immergrüne, langlebige Nadelbäume, die in ihrer Heimat Höhen von über 40 Metern erreichen. Die Nadeln stehen an den Langtrieben einzeln, an den Kurztrieben in dichten Büscheln. Die aufrechten, tonnenförmigen Zapfen sitzen oben auf den Zweigen und zerfallen bei der Reife noch am Baum: Die Schuppen fallen ab, nur die Spindel bleibt stehen.
Unterschieden werden im Wesentlichen drei bis vier Arten:
- Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) aus dem Atlasgebirge in Marokko und Algerien – die wichtigste Quelle für das in Europa gehandelte Zedernöl. Ihre natürlichen Bestände gelten als bedroht.
- Libanon-Zeder (Cedrus libani) aus dem Libanon, Syrien und der Türkei – der Baum der Bibel und Wappenbaum auf der Flagge des Libanon.
- Himalaya-Zeder (Cedrus deodara), auch Deodar-Zeder, aus dem westlichen Himalaya – Nationalbaum Pakistans und in Indien eine traditionelle Arzneipflanze.
- Zypern-Zeder (Cedrus brevifolia), die von manchen Botanikern als Unterart der Libanon-Zeder geführt wird.
Nicht jedes „Zedernöl“ stammt von einer Zeder
Für die Anwendung ist eine Unterscheidung besonders wichtig: Viele im Handel als „Zedernholzöl“ bezeichnete Öle stammen nicht von echten Zedern, sondern von Wacholderarten aus der Familie der Zypressengewächse – etwa die Virginia-Zeder (Juniperus virginiana) oder die Texas-Zeder. Auch der nordamerikanische Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata) wird im Englischen „Red Cedar“ genannt. Diese Öle unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung deutlich. Ein seriöses Etikett nennt deshalb immer den botanischen Namen. Wer ein Öl der echten Zeder sucht, achtet auf Cedrus atlantica oder Cedrus deodara. Verwandt im Duft, aber botanisch eigenständig sind auch Wacholder und die heimische Zirbe.
Inhaltsstoffe
Das ätherische Öl der Zeder wird durch Wasserdampfdestillation aus Holzspänen, Sägemehl und Holzresten gewonnen. Es ist gelblich bis bernsteinfarben, eher zähflüssig und duftet warm, holzig und leicht balsamisch. Kennzeichnend ist ein hoher Anteil schwerer, wenig flüchtiger Verbindungen – deshalb hält der Duft lange an und wird in der Parfümerie als Basisnote geschätzt.
- Himachalene: Diese Sesquiterpene (α-, β- und γ-Himachalen) bilden bei Atlas- und Himalaya-Zeder den Hauptanteil des Öls. In einer aktuellen Analyse eines Atlas-Zedernöls machten sie zusammen rund zwei Drittel aus, mit β-Himachalen als Hauptbestandteil.
- Atlantone: sauerstoffhaltige Sesquiterpene, die zum typischen, warmen Duft beitragen.
- Cedrol und Cedren: charakteristisch vor allem für die Zedernholzöle aus Wacholderarten; im Öl der echten Zeder sind sie nur in geringerem Maße enthalten.
- Weitere Bestandteile im Holz: Harze, Gerbstoffe und Flavonoide, die vor allem für die Haltbarkeit und Fäulnisresistenz des Holzes von Bedeutung sind.
Die Zusammensetzung schwankt je nach Herkunft, Baumteil und Destillation erheblich. Angaben aus Einzelanalysen lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf jedes Öl übertragen.
Heilwirkung
Anwendungsbereiche und gesundheitliche Vorteile:
- Entspannung und Stress: Der Duft wird in der Aromapflege traditionell zur Beruhigung bei Stress und Unruhe eingesetzt; kleine Studien zu einzelnen Duftstoffen geben Hinweise auf eine entspannende Wirkung.
- Kopfhaut und Haare: Als Bestandteil einer Ölmischung wurde Zedernöl in einer kontrollierten Studie bei kreisrundem Haarausfall untersucht; traditionell auch bei Schuppen verwendet.
- Hautpflege: Laborstudien zeigen antimikrobielle und entzündungsdämpfende Eigenschaften; traditionell verdünnt bei unreiner Haut eingesetzt.
- Atemwege: In der Volksheilkunde als Raumduft und zur Inhalation bei Erkältungen verwendet; klinische Belege fehlen.
- Muskeln und Gelenke: Traditionell als Massageöl bei Verspannungen; Hinweise auf schmerzlindernde Effekte stammen bislang aus Tierversuchen.
Für Zedernöl gibt es weder eine Monographie der Europäischen Arzneimittel-Agentur noch eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. Die folgenden Abschnitte ordnen die Überlieferung und die vorhandenen Studien ein.
Wirkung auf die Psyche
Die häufigste Frage betrifft die Wirkung des Zedernholzdufts auf die Psyche. In der Aromapflege gilt er als erdend, ausgleichend und beruhigend und wird bei Angstzuständen, innerer Anspannung und Schlafstörungen eingesetzt, oft gemeinsam mit Lavendelöl. Wissenschaftlich untersucht ist vor allem der Duftstoff Cedrol: In einer Studie von Dayawansa und Kollegen (2003) mit 26 gesunden Erwachsenen senkte das Einatmen von Cedrol Herzfrequenz, Blutdruck und Atemfrequenz und verschob das vegetative Nervensystem in Richtung Entspannung. Das ist ein interessanter Hinweis, aber kein Wirksamkeitsnachweis für Zedernöl bei Schlaf- oder Angststörungen – zumal Cedrol im Öl der echten Zeder nur einen kleinen Anteil hat.
Zedernöl für Kopfhaut und Haare
Bekannt geworden ist Zedernöl in der Haarpflege durch eine randomisierte, doppelblinde Studie von Hay und Kollegen (1998). 86 Menschen mit kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) massierten sieben Monate lang täglich entweder eine Mischung aus Thymian-, Rosmarin-, Lavendel- und Zedernöl in Trägeröl oder nur das Trägeröl in die Kopfhaut ein. In der Gruppe mit ätherischen Ölen zeigten 44 Prozent eine Besserung, in der Vergleichsgruppe 15 Prozent. Welchen Anteil das Zedernöl daran hatte, lässt sich nicht sagen, und eine Bestätigung durch größere Studien steht aus. Für den häufigen, erblich bedingten Haarausfall ist eine Wirkung nicht belegt. Mehr zur Pflege der Kopfhaut finden Sie auch beim Rosmarinöl.
Haut, Atemwege und Muskeln
Im Laborversuch hemmt Atlas-Zedernöl das Wachstum verschiedener Bakterien und Pilze und zeigt entzündungsdämpfende Eigenschaften. Traditionell wird es deshalb stark verdünnt bei Akne und unreiner Haut eingesetzt. Bei Ekzemen und Schuppenflechte ist dagegen Vorsicht geboten: Gerade vorgeschädigte Haut reagiert empfindlicher auf ätherische Öle, und klinische Belege fehlen. Auch die oft genannte Wirkung gegen Entzündungen ist bisher nur im Labor gezeigt.
Bei Atemwegserkrankungen, Husten und Erkältung wird Zedernöl als Raumduft oder in Inhalationen verwendet. Die Behauptung, es erweitere die Bronchien und verringere die Schleimbildung, ist beim Menschen nicht belegt; besser untersucht sind hier andere ätherische Öle. In Mausmodellen linderte das Einatmen von Atlas-Zedernöl Schmerzverhalten nach Operationen. Als Massageöl bei Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Verspannungen wirkt vor allem die Massage selbst wohltuend und regt die Durchblutung an; der Beitrag des Öls ist beim Menschen nicht untersucht.
Anwendung und Dosierung
Zedernöl wird ausschließlich äußerlich und als Raumduft angewendet. Unverdünnt sollte es nicht auf die Haut gelangen.
- Massage- und Körperöl: Für Erwachsene üblich ist eine Verdünnung von etwa ein bis zwei Prozent – rund zwei bis vier Tropfen auf 10 ml eines fetten Trägeröls wie Jojobaöl, Mandel- oder Sonnenblumenöl.
- Kopfhaut: Einige Tropfen in Trägeröl gelöst einmassieren, einwirken lassen und anschließend auswaschen, oder als Zusatz in einer Shampoo-Portion.
- Raumduft: Wenige Tropfen in Duftlampe oder Diffusor nach Herstellerangabe. Räume regelmäßig lüften und nicht dauerhaft beduften.
- Bad: Ätherisches Öl löst sich nicht in Wasser. Zuerst mit einem Emulgator wie Sahne, Honig oder Badesalz mischen, dann ins Badewasser geben.
- Innerlich: Zedernöl ist nicht zur Einnahme bestimmt. Tees oder Tinkturen aus Zedernholz sind in Mitteleuropa unüblich, und belastbare Dosierungsangaben gibt es dafür nicht.
Zedernholz im Haushalt und Zedernzapfen
Kleiderschränke und Truhen aus Zedernholz oder Holzblöckchen aus „Zedernholz“ werden seit Langem gegen Kleidermotten eingesetzt; der Duft hält die Insekten eher fern, als dass er sie zuverlässig abtötet. Meist stammt dieses Holz von der Virginia-Zeder. Die Zapfen der echten Zedern dienen vor allem als Dekoration: Beim Zerfall der Himalaya-Zedernzapfen bleibt häufig die rosettenförmige Spitze übrig, die als „Zedernrose“ in Gestecken und Kränzen verwendet wird. Arzneilich spielen die Zapfen keine Rolle.
Geschichte und Überlieferungen
Kaum ein Baum ist so tief in der Kulturgeschichte des Nahen Ostens verankert wie die Libanon-Zeder. Schon im Gilgamesch-Epos, einer der ältesten überlieferten Dichtungen der Menschheit, ziehen die Helden in den Zedernwald, um dort Holz zu schlagen. Die Phönizier handelten mit dem begehrten, harten und fäulnisbeständigen Holz, und auch Ägypten bezog Zedernholz für Schiffe, Särge und Tempelbauten. Harze und Öle von Nadelbäumen dienten bei der Einbalsamierung; welche Baumarten im Einzelnen verwendet wurden, ist in der Forschung teils umstritten.
In der Bibel wird die Zeder vielfach erwähnt. Nach dem ersten Buch der Könige ließ König Salomo Zedernholz aus dem Libanon für den Tempel in Jerusalem kommen, und in den Psalmen heißt es, der Gerechte wachse „wie eine Zeder auf dem Libanon“. Die Zeder wurde so zum Symbol für Stärke, Würde, Beständigkeit und Unvergänglichkeit – das ist auch der Kern ihrer spirituellen Bedeutung bis heute. Die jahrhundertelange Abholzung hat die einst großen Wälder stark dezimiert; ein kleiner Restbestand im libanesischen Qadisha-Tal, die „Zedern Gottes“, zählt zum UNESCO-Welterbe.
In Indien heißt die Himalaya-Zeder Devadaru, „Holz der Götter“. Ihr Holz wurde für Tempel verwendet, und in der ayurvedischen Heilkunde hat sie bis heute einen festen Platz. Die oft zitierten Überlieferungen der Ureinwohner Nordamerikas – Kanus, Totempfähle, das Räuchern mit „Cedar“ zur Reinigung von Räumen – beziehen sich dagegen auf Lebensbäume und Wacholder, nicht auf echte Zedern. In der europäischen Räucherpraxis wird Zedernholz als warm, klärend und sammelnd beschrieben und gern mit Weihrauch kombiniert.
Gegenanzeigen und Wechselwirkungen
- Nur verdünnt anwenden: Unverdünntes Zedernöl kann die Haut reizen. Vor der ersten großflächigen Anwendung einen Verträglichkeitstest in der Armbeuge machen. Öl nicht in Augen und Schleimhäute bringen.
- Allergien: Wer auf Nadelholzdüfte, Harze oder bestimmte Duftstoffe empfindlich reagiert, sollte zurückhaltend sein. Bei Rötung, Juckreiz oder Ausschlag die Anwendung beenden.
- Asthma und empfindliche Atemwege: Intensive Raumbeduftung kann bei Asthma oder chronischen Atemwegserkrankungen Beschwerden auslösen. Sparsam dosieren und lüften.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Die Sicherheit ist nicht ausreichend untersucht. In dieser Zeit auf die Anwendung verzichten oder sie ärztlich bzw. in der Apotheke abstimmen.
- Säuglinge und Kinder: Ätherische Öle nicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden und niemals in die Nähe des Gesichts bringen. Für ältere Kinder nur stark verdünnt und nach fachkundiger Beratung. Fläschchen kindersicher aufbewahren.
- Nicht einnehmen: Ätherische Öle können beim Verschlucken Übelkeit, Erbrechen und Reizungen der Schleimhäute verursachen. Bei versehentlichem Verschlucken durch Kinder sofort ärztlichen Rat oder die Vergiftungsinformationszentrale einholen.
- Verwechslung mit Thujaöl: Das sogenannte „Zedernblattöl“ (englisch „Cedar Leaf Oil“) stammt vom Lebensbaum (Thuja) und enthält das nervenschädigende Thujon. Es ist kein Ersatz für Zedernöl und für die Selbstanwendung ungeeignet.
- Wechselwirkungen: Bei äußerlicher Anwendung in üblicher Verdünnung sind keine Wechselwirkungen mit Arzneimitteln bekannt. Systematische Untersuchungen liegen jedoch nicht vor.
- Warnzeichen: Anhaltender Husten, Atemnot, Fieber, starke Schlafstörungen, ausgeprägte Angstzustände oder plötzlicher, fleckiger Haarausfall gehören ärztlich abgeklärt.
Häufige Fragen und Antworten
-
Wie kann ich Zedernöl zur Entspannung nutzen?
Geben Sie ein paar Tropfen Zedernöl in ein warmes Bad oder verwenden Sie ein Diffusorgerät für Aromatherapie. -
Kann Zedernholzöl bei Hautproblemen helfen?
Ja, es kann bei der Linderung von Hautirritationen und trockener Haut nützlich sein. Verdünnen Sie es jedoch vor der Anwendung. -
Gibt es Kontraindikationen bei der Verwendung von Zeder?
Menschen mit Allergien gegen Zedernpollen oder ätherische Öle sollten vorsichtig sein und im Zweifelsfall einen Arzt konsultieren. -
Ist Zeder in der Schwangerschaft sicher?
Schwangere Frauen sollten die Verwendung von ätherischen Ölen oder anderen Zederprodukten mit ihrem Arzt besprechen. -
Ist Zedernöl für Kinder geeignet?
Für Säuglinge und Kleinkinder ist Zedernöl nicht geeignet. Bei älteren Kindern kann es stark verdünnt in der Duftlampe verwendet werden. Zedernöl sollte nicht eingenommen und immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. -
Welche Wirkung hat Zedernholz auf die Psyche?
Der warme, holzige Duft von Zedernholzöl gilt in der Aromatherapie als erdend, beruhigend und ausgleichend. Er wird in der Duftlampe bei Anspannung und Unruhe eingesetzt. Wissenschaftlich gut belegt ist diese Wirkung bislang nicht. -
Welche spirituelle Bedeutung hat die Zeder?
Die Zeder steht seit der Antike für Stärke, Beständigkeit und ein langes Leben. Die Libanon-Zeder wird in der Bibel mehrfach erwähnt, ihr Holz galt als besonders kostbar und unverweslich, und sie ziert bis heute die Flagge des Libanon. In vielen Kulturen wird Zedernholz zum Räuchern verwendet. -
Wofür wird Zedernöl verwendet?
Zedernöl wird in der Haut- und Haarpflege eingesetzt, etwa bei fettiger Kopfhaut und Schuppen, sowie in Massageölen und in der Duftlampe. Zedernholz und sein Öl sind außerdem ein bewährtes Mittel, um Motten aus dem Kleiderschrank fernzuhalten. Auf der Haut immer verdünnt anwenden.
Quellen und weiterführende Informationen
- Emer AA et al. (2018). The role of the endocannabinoid system in the antihyperalgesic effect of Cedrus atlantica essential oil inhalation in a mouse model of postoperative pain. Journal of ethnopharmacology.
- Wikipedia: Zedern (Cedrus)
- Wikipedia (EN): Cedrus (EN)
- PMC: Chemical Composition, Antimicrobial, Antibiofilm and Anti-Insect Activity of Cedrus atlantica Essential Oil (2022)
- PMC: Antimicrobial, Anti-Inflammatory and Dermatoprotective Properties of Cedrus atlantica Essential Oil (2023)
- PMC: Chemical Composition, Antioxidant and Antibacterial Activities of Cedrus atlantica Essential Oil (2023)
- Hay IC, Jamieson M, Ormerod AD (1998): Randomized trial of aromatherapy. Successful treatment for alopecia areata (PubMed)
- Dayawansa S et al. (2003): Autonomic responses during inhalation of natural fragrance of Cedrol in humans (PubMed)
- Gruin S et al. (2025): Evaluation of Cedrus atlantica Essential Oil: Chemical Composition, Anticancer Activity and Molecular Docking Studies
Die oben genannten Informationen sind allgemein gehalten und ersetzen nicht die Beratung durch medizinisches Fachpersonal.

Über den Autor
Christoph Zauner – Drogist & Inhaber Kräutermax
Dieser Beitrag wurde fachlich von Christoph Zauner, Drogist und Inhaber der Drogerie Kräutermax in Ried im Innkreis, erstellt bzw. geprüft. Kräutermax verbindet seit 1890 traditionelles Kräuterwissen mit moderner Fachberatung und sorgfältiger Produktauswahl. Ziel unserer Lexikonbeiträge ist es, verständliche Informationen zu Pflanzen, Inhaltsstoffen und traditionellen Anwendungen bereitzustellen – sachlich, verantwortungsvoll und ohne übertriebene Versprechen.
Die bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
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