Nasennebenhöhlen frei bekommen: Ursachen, Symptome & was hilft

Kraeutermax Lexikon Nase___Nebenhoehlen

Was sind Nase und Nasennebenhöhlen?

Die Nase ist weit mehr als ein Riechorgan. In der Nasenhaupthöhle wird die eingeatmete Luft über die gut durchbluteten Nasenmuscheln erwärmt, angefeuchtet und gefiltert, bevor sie die tieferen Atemwege erreicht. Die Schleimhaut bildet ständig einen dünnen Schleimfilm, in dem Staub, Pollen und Keime hängen bleiben. Feine Flimmerhärchen transportieren diesen Film unablässig in Richtung Rachen, wo er unbemerkt verschluckt wird – die sogenannte mukoziliäre Reinigung.

Um die Nase herum liegen die Nasennebenhöhlen (Sinus paranasales), luftgefüllte, mit Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume im Schädelknochen:

  • die Kieferhöhlen beidseits unter den Augen im Oberkiefer,
  • die Stirnhöhlen über den Augenbrauen,
  • die Siebbeinzellen zwischen den Augen,
  • die Keilbeinhöhle tief hinten in der Schädelmitte.

Jede Nebenhöhle ist über eine enge Öffnung, das Ostium, mit der Nasenhöhle verbunden; durch sie fließt Sekret ab und gelangt Luft hinein. Welche Aufgaben die Nebenhöhlen genau erfüllen, ist nicht abschließend geklärt: Sie verringern das Gewicht des Schädels, beeinflussen den Stimmklang und bilden unter anderem Stickstoffmonoxid, das an der Abwehr beteiligt ist. Die Hauptarbeit beim Anwärmen und Befeuchten der Atemluft leistet dagegen die Nasenhaupthöhle.

Schwillt die Schleimhaut an, verlegen sich die engen Ostien rasch. Sekret staut sich, die Belüftung bricht zusammen, und es entsteht eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis, genauer Rhinosinusitis, weil Nase und Nebenhöhlen fast immer gemeinsam betroffen sind). Fachlich unterscheidet man die akute Form, die innerhalb von zwölf Wochen abheilt, von der chronischen Form, die länger als zwölf Wochen besteht.

Ursachen

  • Virusinfekte: Die häufigste Ursache ist ein gewöhnlicher Schnupfen bzw. eine Erkältung. Fast jede Erkältung erfasst die Nebenhöhlen mit. Nur bei einem kleinen Teil der akuten Fälle kommt eine bakterielle Infektion hinzu.
  • Allergien: Bei Heuschnupfen oder Hausstaubmilbenallergie ist die Schleimhaut dauerhaft gereizt und geschwollen, was Nebenhöhlenentzündungen begünstigt.
  • Anatomische Engstellen: eine verkrümmte Nasenscheidewand, vergrößerte Nasenmuscheln oder Polypen behindern den Abfluss.
  • Zähne: Die Wurzeln der oberen Backenzähne reichen nahe an die Kieferhöhle heran. Entzündete Zähne oder Eingriffe am Oberkiefer können eine einseitige Kieferhöhlenentzündung auslösen.
  • Chronische Entzündung: Bei der chronischen Rhinosinusitis spielen Entzündungsreaktionen der Schleimhaut eine zentrale Rolle, teils mit Nasenpolypen, oft gemeinsam mit Asthma oder einer Unverträglichkeit von Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure.
  • Reizstoffe und trockene Luft: Tabakrauch, Schadstoffe und überheizte Räume stören die Selbstreinigung der Schleimhaut; siehe auch trockene Nase.
  • Abschwellende Nasensprays im Dauergebrauch: Sie führen zu einer Gewöhnung, bei der die Schleimhaut immer wieder zuschwillt.

Symptome

  • Verstopfte Nase: erschwerte Nasenatmung durch geschwollene Schleimhäute.
  • Nasensekret: nach vorne aus der Nase oder hinten in den Rachen laufend; es kann klar, weißlich, gelb oder grünlich sein. Die Farbe allein zeigt keine bakterielle Infektion an.
  • Gesichtsschmerz und Druckgefühl: über den Wangen, an der Stirn oder zwischen den Augen, oft stärker beim Bücken. Eine Entzündung der Keilbeinhöhle kann sich durch dumpfe Kopfschmerzen hinter den Augen, am Scheitel oder am Hinterkopf äußern.
  • Verminderter Geruchssinn: häufig vorübergehend, bei chronischer Entzündung und Polypen auch länger anhaltend.
  • Weitere Beschwerden: Müdigkeit, Husten durch abfließendes Sekret, Druck auf den Ohren, bei Kieferhöhlenentzündung auch Schmerzen in den oberen Zähnen, manchmal Fieber.

Typisch ist, dass eine Nebenhöhlenentzündung sich aus einem Schnupfen heraus entwickelt. Werden die Beschwerden nach anfänglicher Besserung wieder schlimmer oder halten sie länger als zehn Tage an, spricht das eher für eine anhaltende Nebenhöhlenbeteiligung.

Heilwirkung

Anwendungsbereiche und gesundheitliche Vorteile:

  • Cineol (Hauptbestandteil von Eukalyptusöl) – in Kapselform in einer placebokontrollierten Studie bei akuter Nebenhöhlenentzündung wirksam.
  • Pflanzliche Kombination aus Enzianwurzel, Schlüsselblumenblüten, Ampferkraut, Holunderblüten und Eisenkraut – in Studien bei akuter Rhinosinusitis untersucht und als Arzneimittel erhältlich.
  • Pelargonienwurzel – von der EMA als traditionelles Arzneimittel bei Erkältungssymptomen anerkannt, auch bei Nebenhöhlenbeschwerden untersucht.
  • Kapuzinerkresse und Meerrettich – ihre scharfen Senföle werden traditionell bei Infekten der Atemwege und Nebenhöhlen eingesetzt.
  • Kamille – als Dampfinhalation von der EMA als traditionelle Anwendung bei Erkältungssymptomen anerkannt.
  • Latschenkiefer, Eukalyptus und Pfefferminze – ätherische Öle zum Inhalieren und Einreiben; sie erleichtern das Atemgefühl.
  • Holunderblüten – als Tee traditionell bei beginnender Erkältung.
  • Sternanis – traditionell schleimlösend bei Erkältungshusten.
  • Enzyme wie Bromelain – in kleinen Studien als ergänzende Maßnahme untersucht; Datenlage begrenzt.
  • Eibischwurzel – lindert über ihre Schleimstoffe den Reizhusten durch abfließendes Sekret.

Was die Studien zeigen

Für einige pflanzliche Zubereitungen gibt es kontrollierte Studien bei akuter Rhinosinusitis. In einer Doppelblindstudie (Kehrl und Mitarbeiter, 2004) besserten sich die Beschwerden unter Kapseln mit 1,8-Cineol – dem Hauptbestandteil des Eukalyptusöls – deutlich stärker als unter Placebo. Eine systematische Übersichtsarbeit (Matl und Mitarbeiter, 2025) fand in fünf randomisierten Studien mit ätherischen Ölen in Kapselform durchgehend eine Besserung der Nasenbeschwerden; die Studien waren aber methodisch sehr unterschiedlich. Untersucht ist auch eine Kombination aus Enzianwurzel, Schlüsselblumenblüten, Ampferkraut, Holunderblüten und Eisenkraut. Wichtig: Die Ergebnisse gelten für die geprüften, standardisierten Fertigarzneimittel und lassen sich nicht auf Tees oder selbst gemischte Öle übertragen.

Pelargonie, Kapuzinerkresse und Meerrettich

Für die Wurzel der Kapland-Pelargonie besteht eine Monographie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei Erkältungssymptomen; auch bei akuter Sinusitis wurde der Extrakt untersucht. Kapuzinerkresse und Meerrettich (Kren) enthalten Senfölglykoside, die im Labor keimhemmend wirken; Kombinationen beider Pflanzen werden traditionell bei Nebenhöhlenentzündung eingenommen und sind als Arzneimittel erhältlich.

Inhalieren mit Kamille und ätherischen Ölen

Dampfinhalationen befeuchten die Schleimhaut und können zähes Sekret lösen. Für die Inhalation mit Kamillenblüten nennt die EMA die Linderung von Erkältungssymptomen als traditionelle Anwendung. Ätherische Öle wie Latschenkiefer-, Eukalyptus- oder Pfefferminzöl vermitteln über Kälterezeptoren ein Gefühl freier Atmung, auch wenn sich der Luftstrom messbar kaum verändert. Sie sind beliebt und wohltuend, für Kleinkinder aber ungeeignet (siehe unten).

Holunder, Sternanis, Eibisch und Enzyme

Holunderblüten sind von der EMA als traditionelles Mittel bei beginnenden Erkältungssymptomen eingestuft; ein heißer Holunderblütentee fördert das Schwitzen. Die oft zu lesende „Ausscheidung von Giftstoffen“ ist dagegen keine belegte Wirkung. Sternanis wird traditionell als schleimlösendes Mittel bei Erkältungshusten verwendet; es muss echter Sternanis sein, denn der ähnlich aussehende Japanische Sternanis ist giftig. Die Schleimstoffe der Eibischwurzel beruhigen den gereizten Rachen, wenn Sekret nach hinten abläuft – auf die Nebenhöhlen selbst wirken sie nicht. Enzyme wie Bromelain aus der Ananas wurden in kleinen Studien ergänzend bei Nebenhöhlenentzündungen eingesetzt; die Datenlage ist begrenzt. Heilpilze wie Maitake werden zur allgemeinen Abwehrstärkung angeboten, für Nebenhöhlenentzündungen gibt es dafür keine Belege.

Was Sie selbst tun können

Nasennebenhöhlen frei bekommen

  • Nasenspülung: mit isotonischer Kochsalzlösung (etwa 9 g Salz auf einen Liter Wasser) oder einer fertigen Spüllösung aus Drogerie und Apotheke und einer Nasendusche. Das Wasser muss abgekocht und auf Körpertemperatur abgekühlt sein oder steril – nie ungekochtes Leitungswasser verwenden. Nasenspülungen sind auch bei chronischer Sinusitis eine der wirksamsten Basismaßnahmen.
  • Dampfinhalation: heißes, nicht mehr kochendes Wasser in eine Schüssel geben, Kopf mit einem Handtuch abdecken und fünf bis zehn Minuten einatmen. Vorsicht vor Verbrühungen, besonders bei Kindern.
  • Viel trinken: Wasser, Kräutertees oder warme Brühe halten das Sekret flüssig.
  • Wärme: warme Kompressen oder ein Rotlicht auf Stirn und Wangen werden oft als wohltuend empfunden.
  • Kopf hoch lagern: Mit leicht erhöhtem Oberkörper fließt das Sekret nachts besser ab.
  • Raumluft: nicht überheizen, regelmäßig lüften, trockene Luft befeuchten; Tabakrauch meiden.
  • Schnäuzen: sanft und immer nur ein Nasenloch nach dem anderen.

Nasenschleimhaut abschwellen lassen

Salzwassersprays, Nasenspülungen und Inhalationen lassen die Schleimhaut sanft abschwellen. Abschwellende Nasensprays und -tropfen aus der Apotheke wirken schneller und können den Abfluss aus den Nebenhöhlen verbessern, sollten aber höchstens fünf bis sieben Tage am Stück verwendet werden; danach droht eine Gewöhnung, bei der die Nase immer wieder zuschwillt. Für Kinder gibt es eigene, niedriger dosierte Präparate.

Keilbeinhöhle frei bekommen

Die Keilbeinhöhle liegt tief im Schädel und ist mit Hausmitteln nicht gezielt erreichbar. Es helfen dieselben Maßnahmen wie bei den übrigen Nebenhöhlen – Abschwellen, Spülen, Inhalieren, Trinken. Weil eine Keilbeinhöhlenentzündung nahe an Sehnerv und Hirnhäuten liegt, gehören starke, anhaltende Kopfschmerzen hinter den Augen ärztlich abgeklärt.

Vorbeugen und chronische Sinusitis

Wer zu Nebenhöhlenentzündungen neigt, kann mit regelmäßigen Nasenspülungen, ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft, Verzicht auf Rauchen und der Behandlung einer Allergie vorbeugen. Allgemeine Hinweise zur Stärkung der Abwehr finden Sie unter Immunsystem stärken. Eine chronische Sinusitis lässt sich mit Naturheilmitteln allein meist nicht heilen; Spülungen und Inhalationen können die Beschwerden aber deutlich lindern und eine ärztliche Behandlung, etwa mit kortisonhaltigen Nasensprays, sinnvoll ergänzen.

Wann zum Arzt?

Die meisten akuten Nebenhöhlenentzündungen heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab. Ärztlichen Rat sollten Sie einholen, wenn:

  • die Beschwerden länger als zehn Tage anhalten oder sich nach anfänglicher Besserung wieder verschlechtern,
  • hohes Fieber oder starke, einseitige Gesichts- oder Zahnschmerzen auftreten,
  • die Beschwerden länger als zwölf Wochen bestehen oder mehrmals im Jahr wiederkehren,
  • der Geruchssinn dauerhaft gestört ist oder die Nase einseitig dauerhaft verstopft ist, eventuell mit blutigem Sekret,
  • Sie an Asthma, einer Immunschwäche oder einer anderen chronischen Erkrankung leiden,
  • Säuglinge und Kleinkinder betroffen sind.

Sofort ärztliche Hilfe ist nötig bei Schwellung oder Rötung um die Augen, Sehstörungen oder Doppelbildern, einem hervortretenden Auge, sehr starken Kopfschmerzen, Schwellung an der Stirn, Nackensteifigkeit, Verwirrtheit oder Benommenheit. Diese Zeichen können auf eine Ausbreitung der Entzündung auf Augenhöhle oder Gehirn hinweisen.

Hinweise zur Sicherheit

Ätherische Öle mit Cineol, Menthol oder Kampfer dürfen bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Gesichts- und Nasenbereich angewendet und nicht von ihnen inhaliert werden, da sie einen gefährlichen Krampf der Stimmritze auslösen können. Auch bei Asthma ist beim Inhalieren von ätherischen Ölen Vorsicht geboten. Bei Korbblütler-Allergie auf Kamille verzichten. Pflanzliche Fertigarzneimittel können Nebenwirkungen und Wechselwirkungen haben; in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und bei Dauermedikation vorher in der Apotheke oder ärztlich beraten lassen.

Häufige Fragen und Antworten

  1. Welche Naturheilmittel eignen sich besonders bei einer Nasennebenhöhlenentzündung?
    Am besten untersucht sind standardisierte Fertigarzneimittel, etwa Kapseln mit Cineol aus Eukalyptusöl oder eine Kombination aus Enzianwurzel, Schlüsselblumenblüten, Ampferkraut, Holunderblüten und Eisenkraut. Traditionell verwendet werden außerdem Pelargonienwurzel, Kapuzinerkresse mit Meerrettich sowie Inhalationen mit Kamille. Grundlage bleiben Nasenspülungen mit Salzlösung, Inhalieren und ausreichend Trinken.
  2. Wie oft sollten Naturheilmittel angewendet werden?
    Die Häufigkeit der Anwendung hängt vom spezifischen Mittel und der Art der Beschwerden ab. Es ist wichtig, die Empfehlungen auf der Verpackung oder die Anweisungen eines Fachmanns zu befolgen.
  3. Können Naturheilmittel allein ausreichen, um Beschwerden der Nase und Nebenhöhlen zu behandeln?
    In manchen Fällen ja, aber bei schweren oder anhaltenden Beschwerden ist es ratsam, zusätzlich einen Arzt aufzusuchen.
  4. Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen bei der Anwendung von Naturheilmitteln?
    Ja, obwohl sie oft gut verträglich sind, können auch Naturheilmittel Nebenwirkungen haben oder mit anderen Medikamenten interagieren.
  5. Wie kann ich das Risiko von Nasen- und Nebenhöhlenbeschwerden reduzieren?
    Präventive Maßnahmen umfassen eine gute Hygiene, das Vermeiden von Allergenen und das Stärken des Immunsystems durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf.
  6. Wie bekommt man die Nasennebenhöhlen frei?
    Bewährt sind Inhalieren mit Wasserdampf, Nasenspülungen mit isotonischer Salzlösung, reichlich Trinken, Wärme und Schlafen mit leicht erhöhtem Kopf. Abschwellende Nasensprays helfen kurzfristig, sollten aber höchstens fünf bis sieben Tage verwendet werden. Bei Fieber, starken Gesichtsschmerzen oder Beschwerden über zehn Tage ärztlich abklären lassen.
  7. Wie lässt man die Nasenschleimhaut abschwellen?
    Salzwassersprays, Nasenspülungen, Dampfinhalationen und ausreichend feuchte Raumluft lassen die Schleimhaut sanft abschwellen. Abschwellende Sprays wirken schneller, führen bei Dauergebrauch aber zu einer Gewöhnung, bei der die Nase immer wieder zuschwillt.
  8. Kann man eine chronische Sinusitis natürlich heilen?
    Eine chronische Nebenhöhlenentzündung, die länger als zwölf Wochen besteht, sollte immer hals-nasen-ohrenärztlich abgeklärt werden. Regelmäßige Nasenspülungen und Inhalationen können die Beschwerden deutlich lindern, eine Heilung allein mit Naturheilmitteln ist aber nicht gesichert.

Quellen und weiterführende Informationen

Die oben genannten Informationen sind allgemein gehalten und ersetzen nicht die Beratung durch medizinisches Fachpersonal.


Christoph Zauner, Drogist und Inhaber Kräutermax

Über den Autor

Christoph Zauner – Drogist & Inhaber Kräutermax

Dieser Beitrag wurde fachlich von Christoph Zauner, Drogist und Inhaber der Drogerie Kräutermax in Ried im Innkreis, erstellt bzw. geprüft. Kräutermax verbindet seit 1890 traditionelles Kräuterwissen mit moderner Fachberatung und sorgfältiger Produktauswahl. Ziel unserer Lexikonbeiträge ist es, verständliche Informationen zu Pflanzen, Inhaltsstoffen und traditionellen Anwendungen bereitzustellen – sachlich, verantwortungsvoll und ohne übertriebene Versprechen.

Die bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.