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Bronchitis im Herbst: Was hilft, was vorbeugt und wann zum Arzt

Bronchitis im Herbst: Was hilft, was vorbeugt und wann zum ArztKI

Kaum wird es draußen nass und kalt, beginnt in Büros, Schulen und Wartezimmern das Husten. Oft steckt dahinter eine akute Bronchitis — eine Entzündung der Schleimhäute in den Bronchien, die meist im Gefolge einer Erkältung auftritt. Sie ist lästig und kann sich über Wochen hinziehen, verläuft bei sonst gesunden Menschen aber in aller Regel harmlos. Was dabei hilft und worauf man achten sollte, lesen Sie hier.

Bronchitis: Ursachen und Verlauf

In den allermeisten Fällen wird eine akute Bronchitis durch Viren ausgelöst — dieselben, die auch eine Erkältung verursachen. Die Schleimhaut der Bronchien reagiert mit vermehrter Schleimbildung. Typisch ist zunächst ein trockener, oft quälender Reizhusten, der nach einigen Tagen in einen Husten mit Auswurf übergeht. Der Husten kann zwei bis drei Wochen anhalten, auch wenn man sich längst wieder gesund fühlt. Weil meist Viren die Ursache sind, sind Antibiotika bei einer unkomplizierten akuten Bronchitis in der Regel nicht notwendig. Mehr zu Symptomen und Dauer finden Sie im Lexikonbeitrag zur Bronchitis.

Bronchitis: Was hilft?

Viel trinken

Ausreichend Flüssigkeit — Wasser, warme Kräutertees, klare Suppen — ist die einfachste und wichtigste Maßnahme. Warme Getränke werden bei Hustenreiz zudem als wohltuend empfunden.

Inhalieren und feuchte Luft

Das Inhalieren von warmem Wasserdampf ist ein bewährtes Hausmittel. Ebenso hilft es, in der Heizperiode auf ausreichende Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu achten und regelmäßig zu lüften. Bei Kindern sollte wegen der Verbrühungsgefahr nicht über heißem Wasser inhaliert werden.

Schonung

Körperliche Schonung, genug Schlaf und der Verzicht aufs Rauchen geben den Bronchien die Ruhe, die sie zur Erholung brauchen.

Heilpflanzen mit Tradition bei Husten

Kaum ein Anwendungsgebiet ist in der Pflanzenheilkunde so traditionsreich wie der Husten. Einige Pflanzen werden dafür seit Generationen verwendet:

  • Thymian — als Tee und in Hustensäften wohl die bekannteste Hustenpflanze.
  • Efeu — Efeublätterextrakt ist Bestandteil zahlreicher Hustenpräparate aus der Apotheke.
  • Spitzwegerich — traditionell als Sirup oder Tee, vor allem bei trockenem Reizhusten.
  • Eibisch und Isländisches Moos — schleimstoffhaltige Pflanzen, die vor allem bei Reizhusten verwendet werden.

Für Arzneimittel aus diesen Pflanzen gibt es eigene behördliche Bewertungen. Welche Zubereitung im Einzelfall passt, besprechen Sie am besten in der Apotheke. Weitere bewährte Hausmittel stellt unser Lexikonbeitrag zu Husten vor.

Wann zum Arzt?

Eine ärztliche Abklärung ist angezeigt bei:

  • Atemnot, pfeifender Atmung oder Schmerzen in der Brust
  • hohem Fieber oder Fieber, das länger als drei Tage anhält
  • Blut im Auswurf
  • Husten, der länger als drei Wochen besteht
  • Säuglingen, Kleinkindern, älteren Menschen sowie bei Vorerkrankungen von Herz oder Lunge

Wiederkehrende Bronchitiden oder Husten über Monate gehören ebenfalls ärztlich abgeklärt — mehr dazu in unserem Beitrag zu verschleimten Bronchien.

Bronchitis vorbeugen

Da eine akute Bronchitis meist auf eine Erkältung folgt, ist Vorbeugen vor allem Infektschutz: regelmäßiges Händewaschen, Abstand zu hustenden Menschen, gut gelüftete Räume und ein Rauchstopp, der die Bronchien am meisten entlastet. Eine ausgewogene Ernährung leistet ihren Beitrag: Vitamin C, Vitamin D und Zink tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Weitere Anregungen finden Sie im Lexikonbeitrag zum Immunsystem.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Bronchitis?

Die akuten Beschwerden bessern sich meist innerhalb von ein bis zwei Wochen. Der Husten kann aber noch zwei bis drei Wochen anhalten.

Kann man Bronchitis natürlich behandeln?

Bei einer unkomplizierten akuten Bronchitis stehen Flüssigkeit, Schonung, Inhalieren und feuchte Raumluft im Vordergrund. Pflanzliche Hustenmittel werden traditionell ergänzend verwendet. Bei Warnzeichen gehört die Behandlung in ärztliche Hände.

Ist Bronchitis ansteckend?

Die Viren, die eine akute Bronchitis auslösen, sind ansteckend — vor allem in den ersten Tagen. Hygiene und Abstand schützen das Umfeld.

Fazit

Eine akute Bronchitis ist in der kalten Jahreszeit häufig und heilt bei gesunden Menschen meist von selbst aus. Viel trinken, feuchte Luft, Ruhe und bewährte Hausmittel begleiten die Genesung. Wer die Warnzeichen kennt, weiß, wann aus dem Hausmittel-Fall ein Fall für die Ärztin oder den Arzt wird.


Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Apotheke.

Bild und Text dieses Beitrags wurden mit Unterstützung von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von uns redaktionell geprüft.

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